Die heimischen Symphonic Metaller Visions Of Atlantis präsentieren ihr neues Album "The Deep & The Dark",ein kraftvolles und perfekt in Szene gesetztes Opus Magnum.
"The Deep & The Dark" setzt die Segel erneut in Richtung maritimer Mythen und dem ewigen Traum des versunkenen Kontinents.Die vielschichtige und bezaubernde Stimme von Clémentine Delauney stellt im Duett mit dem klassischen Power Metal-Organ Siegfried Samers die Spitze des Symphonic Metal-Eisbergs dar, der vom bombastischen Titeltrack über folkigem Flötenwerk bis hin zum Up-Tempo-Kracher alle Facetten des Genres abdeckt. Auch eine betörende Ballade findet sich in Form von "The Last Home", das zu den absoluten kompositorischen Sternstunden der Österreicher zählt.
Samstag, 17. Februar 2018
Visions Of Atlantis
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Labels: Austria, Symphonic Metal
Sonntag, 21. Januar 2018
Experience
„Escape The Cloudscape“ (erschienen am 15. Januar 2018) ist nach „Fragments Of A Lifetime“ (2015) und „Squaring The Circle“ (2012) die bereits dritte in Eigenregie produzierte Platte der westösterreichischen Rockband Experience.
In der seit 2003 bestehenden Formation veröffentlichte die Band mehrere Platten und eine Live-DVD und rockte in über 100 Live-Shows zahlreiche Bühnen Mitteleuropas.
Die unvergleichbare Live-Qualität der Truppe begeistert seither nicht nur zahlreiche Fans, sondern manifestiert sich unter anderem auch an einzigartigen Bookings für Supportshows von Deep Purple, Status Quo und Gotthard.
2012 schaffte es die Band mit ihrem Song „A Thousand Goodbyes“ für 9 Wochen in die österreichischen Top 40.
Die einzigartige Mischung aus harten Gitarrenriffs, epischen Keyboardarrangements, tighten Drums und der unverkennbaren Stimme des Sängers gepaart mit fulminanten Chorgesängen verdeutlichen den Wiedererkennungswert von Experience.
Textlich thematisieren Experience Geschichten aus dem wahren Leben und vermitteln dabei ihren eigenen philosophischen Zugang.
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Labels: Alternative Rock, Austria, Free Download
Freitag, 29. Dezember 2017
The Weight
Eine österreichische Rockband schickt sich an, ausgerechnet in der Musikhauptstadt Wien ihr erstes, selbstbetiteltes Studioalbum zu veröffentlichen, um den verblassten Glanz und die verflossene Gloria des Genres neu erstrahlen zu lassen. In einer Melange aus Blues, Rock und Psychedelica inszenieren The Weight federleicht die inhaltliche und musikalische Schwere ihrer Kompositionen, die sich stilistisch aus den 60er und 70er Jahren speisen. The Weight haben sich weit von zeitgenössischen Produktionstechniken entfernt, um aus dem unendlichen musikalischen Reservoir der Vergangenheit zu schöpfen. The Weight ist ein groovendes, treibendes und stampfendes Rockfeuerwerk geworden. Heavy Rhythm & Roll!!!
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Samstag, 16. September 2017
Drawzznikk
Das Voitsberger
Acoustic Pop Duo „Drawzznikk“ wurde 2015 gegründet. Die Band besteht aus
Nina Traussnigg am Gesang und Martin Traussnigg an der Gitarre, der
auch für das Songwriting verantwortlich ist. „Drawzznikk“ ist sozusagen
die verenglischte Form von Traussnigg, dem Familiennamen von Martin und
Nina.
Nach zahlreichen Auftritten wurde im Herbst 2016 das erste Album „Way Back Home“ in Eigenregie veröffentlicht. Darauf befinden sich ausschließlich Eigenkompositionen die irgendwo zwischen Pop, Rock und Balladen angesiedelt sind.
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Labels: Austria, Pop, Singer/Songwriter
Montag, 5. Juni 2017
The Concordance Model
The Concordance Model is an Austrian Rock Act started by Anton Kreuzer in 2012. Guitarist Kreuzer, having collected a handful of songs over the years, teamed up with singer Martin Pittamitz to record their first LP 'Incremental'. The self-produced debut ‘Incremental’ features singer Martin Pittamitz, while Kreuzer playing or programming all other instruments. The sound of The Concordance Model combines classic guitar-driven rock with more progressive elements while still retaining a significant focus on melody.
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Labels: Austria, Free Download, Progressive Rock, Rock
Mittwoch, 15. März 2017
Crevasse
One of the best things for a music critic is when he comes up against something different from the standards he is accustomed to hear, whether in the order of the songs, in the musical style, among other things, and the cool thing here in the debut of the Austrian band Crevasse Is that in the end the quality prevails, thank God.
They define themselves as "Progressive Pop / Rock", but I think they go further. It has Hard Rock, AOR next to the various influences, with a personality little seen, at least for me and this pleased me too, with songs with very tasteful arrangements, with the calm permeating "Me & You".
The multi-instrumentalists Asif and Tommy Crow run the show here, dividing the vocals, guitars and a lot of instruments that if I start to write, my review will be gigantic. The instrumental "Devil May Cry" starts the album and I confess that it made me weird in the first audition, only that from the second time I listened to it again, I realized the intention of the guys to be uncompromising with any standard, as I said in the start. From there, it was a great experience to be able to delight in songs like "Me", "You" (songs that complete) and the melancholic "Only You". After 13 years of career and almost 2 years recording this album, I conclude that it was worth all this time refining the compositions and giving form to a work that sounds different from what I am accustomed to hear. If the production was a bit more capricious, it would take a 10 ... anyway, a great debut.
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Labels: Austria, Crossover Prog, Melodic Rock
Samstag, 31. Dezember 2016
Ultima Radio
The five members, all from Graz, Austria, got together in 2014 and after a short creative period they released their first, self-titled EP in the following year. Originally emerging from Stoner Rock, Ultima Radio combines a variety of aspects in order to define their very own style: the rhythm is guided by Stoner Rock, Progressive Rock and Psychedelic Rock right up to elements of Funk. Influences from Queens of the Stone Age, Radiohead and Rage Against the Machine create a very dynamic interplay: powerful drum beats and heavy guitar riffs accompany the exotic singing voice through brute and massive, but also calm and smooth parts. The experimental use of the voice also aims at elevating the band’s music out of genre-typical characteristics.
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Mittwoch, 28. Dezember 2016
Second Relation
Die Vorarlberger Progressive-Rock-Band Second Relation veröffentlichte am 23. September 2016 ihr neues Album „Eno“.
Bastian Berchtold (Gesang, Bass), Daniel Fleps (Keyboard, Gesang), Simon Gstöhl (Gitarre), Julian Nachbauer (Gitarre) und Michael Slimic (Schlagzeug) gründeten die Band im Jahr 2006, ihr Debüt machten sie mit dem Album „Lynette“ drei Jahre später, 2011 erschien ihr zweites Album – „Abiona“ –, nun ist es Zeit für Album Nummer drei: „Eno“. Ihren Sound entwickelt die Band seit dem ersten Album stetig weiter, wobei die Qualität von Anfang an hervorragend war. Das neueste Werk ist etwas melancholisch, melodisch und – bedenkt man, dass ihre Musik in das Genre „Rock/Metal“ passt – fast ruhig.
Das Konzept des Albums ist genial: Erzählt wird die Geschichte eines Mädchens namens Eno – in jedem der zehn Lieder wird ein anderer Teil ihrer Geschichte erzählt. So wird zum Beispiel im Titelsong „Eno“ beschrieben, wie verloren und ohne Ziel sie ist. Unterlegt ist das Ganze mit cleveren Gitarrenriffs, die mal aggressiv, mal ganz zart sind. Die Protagonistin der musikalischen Geschichte ist also verloren, und ist es am Ende des Albums immer noch, wobei ihr zwischendurch – wie in „Rebirth“ – Sicherheit und Glück widerfahren. Dieser erzählerische Ansatz in den Liedern ist wahnsinnig reizvoll, das Booklet liest sich fast wie ein Mini-Buch oder Gedicht.
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Labels: Austria, Progressive Rock
Mittwoch, 26. Oktober 2016
A Walk In A Park
A Walk In A Park ist die neue Acoustic/Pop-Band aus Graz. Die fünf Musiker, die ursprünglich aus dem Rock-Genre kommen, beschreiten mit diesem Projekt neue Wege: Leidenschaftlich kombinieren sie akustischen Pop mit treibenden Blues- und Rock-Elementen. Die Instrumentalisten schaffen interessanten Raum für die außergewöhnlichen Stimmen von Sunny Sandy und Hut Mosan. 2013 veröffentlichten sie ihre erste 3-Track-EP mit großem Erfolg. 2014 folgte die 4-Track EP Special Edition und schließlich nun 2016 das erste album "A.". Die Band erspielte sich bei Konzerten in ganz Österreich innerhalb kürzester Zeit eine treue Fan-Gemeinde.
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Montag, 11. Juli 2016
Tame
Das Grazer Alternative-Trio Tame liefert mit seiner Live-Session aus den Doom Studios einen formidablen Einstand ab – und tritt dabei von Queens Of The Stone Edge bis Biffy Clyro gleich einem ganzen, international gerühmten Genre gehörig auf den Schlips. Tame wurde Anfang 2016 in Graz von Božidar Dimitrijević (Gesang) und Matthias Wolf (Schlagzeug) gegründet. Rasch entstanden zu zweit jene zwei Stücke, die nun als „EP 2016“ betitelt, am Bandcamp-Profil zum kostenlosen Download bereit stehen.
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Labels: Alternative Rock, Austria
Mittwoch, 18. Mai 2016
LelKem
Das Nu-Art-Rock Quartet mit dem seltsamen Namen wird von ihrer Zuhörerschaft liebevoll "Engineers of Modern Lament" (Schmiede des neuen Klageliedes) genannt. Bei Kritikern wird die Band, mit teils Ungarischen Wurzeln, für Ihre Authentizität, und deren Pioniergeist bei ihren Produktionen gelobt. Nicht nur mit ihrem urbanem Stilmix aus Alternative, Indie und Progressive Rock, bei dem Sie keine Ziate aus den 70er Prog, bis heute scheuen, auch mit ihrer obsessiven Live Performance, fängt die Band ihr Publikum ein, und nimmt sie mit auf eine vielschichtige audio-visuellen Reise, gespickt mit bittersüßer Melancholie, brachialen Ausbrüchen, experimentiellen Klangforscherein, ein paar Loops aus der Electro Abteilung und eine gehörige Portion Rock-Attitude. Diese stilistische Vielfalt ordnet sich jedoch immer ihrem emotionalen Songwriting unter. Ihre Songs versprühen einen unmöglich auszuweichendem Charme und ziehen den Hörer sofort in ihren Bann und repräsentieren eine höchst respektable Leistung, die ihre Einflüsse nicht verheimlicht, aber zu jeder Zeit höchst eigenständig bleibt.
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Labels: Austria, Crossover Prog
Donnerstag, 21. April 2016
20last Century
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Neuschnee
Neuschnee – Crossover Kammermusik aus Wien.
Die treibende Kraft ihrer Musik sind die Stimme und unbestechlich ehrliche Poesie Hans Wagners, eingebettet in die Klang- und Ausdruckskraft eines kunstvoll arrangierten Streichquartetts. Während das Quartett musikalisch führt, gesellen sich ein sensibel bis druckvoll eingesetztes Schlagzeug, BassSynth und elektronische Klänge dazu – stets dienend, um den Worten ein musikalisches Gewand zu leihen. Die musikalischen Einflüsse der Band reichen von der Renaissancemusik bis zum Grunge-Rock und so spannen auch ihre Lieder einen weiten Bogen von kunstsinnig bis roh, zerbrechlich bis ungestüm-wild. Ihre Konzerte überzeugen durch eine große Bandbreite aus zarten und wilden Momenten, die mal überraschen, mal provozieren, und mal auch einfach nur schön sind.
Das Album „Schneckenkönig“ ist ein wundersames Popmärchen und eine Metapher für den Um- und Aufbruch im Leben eines Menschen. Es beschreibt die Reise eines rastlosen Königs durch sein aus dem Gleichgewicht geratenes Reich. Sie beginnt im irdischen „Hotel zum Paradies“ in einem der kleinen Zimmer mit großer Aussicht und endet in den großen Weiten des Universums. Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage, ob „nicht Sinn sondern Bewegung über allem thront“, trifft er unterwegs auf andere rastlose Gestalten, deren Geschichen ihm neue Hoffnung geben.
Dort, wo diese Geschichten auf die Musik von Neuschnee treffen, verschmelzen auf „Schneckenkönig“ Text und Musik, Inhalt und Form zu einer Synthese, die einen Schritt über die traditionell eng geschnürten Grenzen des Popsong-Formats hinausgeht. Dieses lässt die Band immer stärker hinter sich und so entwickeln sich die Stücke des dritten Albums ganz organisch hin zu Kompositionen, ohne dabei auf eingängige Melodien und musikalische Zugänglichkeit zu verzichten. Das Album ist schon beim ersten Hören greifbar, erlaubt aber auch nach mehrmaligem Hören noch überraschende, neue Details zu entdecken.
Vielschichtig, detailreich, und doch schwebend und leicht zugleich – wie frisch gefallener Schnee.
Stilistisch werden die Lieder in verschiedenste musikalische Gewänder gekleidet: Es trifft Elektro auf Kammermusik (Schneckenkönig, Blatt im Wind), auf Rock (Des Kaisers neue Kleider, das große Vielleicht), auf Ballade (Nimm mich mit, wenn du gehst, Seemann ohne Schiff), auf Klassik (La Folia, Planeten). Zusammengehalten und bestimmt wird die Musik dabei durch den Gesang, die Texte und den charakteristischen Klang der Streicher.
Auf seinem Weg erkennt der König schon bald, dass Glück kein äußeres Ziel, sondern ein innerer Zustand ist – und damit vor allem eine Frage der Einstellung. Wenn er also am Ende seiner langen Reise im Weltall ankommt und das letzte Stück des Albums mit Chor, Bläsern und orchestralen Streichern episch ausklingt, wird klar: Schmerz und Freude sind auf einer tieferen Ebene miteinander verwoben und diese Erkenntnis beunruhigt nicht nur, nein, sie macht auch Sinn – und sie tröstet, ungemein.
Das Album markiert eine sehr prägende Zeit im Leben des Sängers.
Als Erinnerung daran (und als tatsächlicher Hinweis für Ärzte, dass die inneren Organe spiegelverkehrt liegen) hat er sich die medizinische Bedeutung des Wortes Schneckenkönig „Situs Inversus“ in seine Haut stechen lassen.
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White Miles
White Miles ist ein österreichisches Rock-Duo, das 2011 gegründet wurde.
Medina Rekic und Hansjörg Loferer bezeichnen ihren Musikstil als „dirty pole dancer stoner blues rock“.
Er oszilliert zwischen Bluesrock und Stoner Rock.
Die Band stammt aus Tirol. Rekic und Loferer trafen sich 2005 und
beschlossen 2011, künftig gemeinsam aufzutreten. Als Gründungsort ihres
Duos geben sie Antananarivo in Madagaskar an. Nach vier Live-Videos
gaben sie ihre bisherigen Berufe auf und widmen sich ausschließlich der
Musik. 2013 traten sie in der Fernsehsendung Mulatschag des
Fernsehsenders Okto auf.
Seit 2014 sind sie europaweit auf Tournee. Häufig sind sie als Vorband tätig, beispielsweise für die Truckfighters, im Mai 2014 für die UK-Tour von Courtney Love und im Oktober/November 2015 für die Eagles of Death Metal. White Miles tritt auch mit der Münchner Band Colour Haze und österreichischen Formationen auf.
Am 13. November 2015 waren sie als Vorband der Eagles of Death Metal im Pariser Bataclan-Theater verpflichtet. An dem Abend kam es zu einem islamistischen Terroranschlag. Hierbei wurden mindestens 89 Konzertbesucher erschossen, zahlreiche weitere wurden verletzt. Die Band hatte bereits vor dem Anschlag das Bataclan-Theater durch den Hinterausgang verlassen. Ein Freund der Band wurde jedoch verletzt und ein Crew-Mitglied erschossen. Als Reaktion auf den Anschlag sagte die österreichische Band geplante Konzerte im Ausland ab.
Donnerstag, 12. November 2015
Mindspeak
Die Wiener Prog-Rocker Mindspeak melden sich mit dem hervorragenden Live album "Pictures Live" zurück.
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Labels: Austria, Progressive Rock
Mittwoch, 4. Februar 2015
Mindspeak
Es muss nicht immer das sein, was die anderen machen.
So in etwa könnte der musikalische Leitgedanke der Wiener Band Mindspeak
lauten, denn hört man sich durch deren Erstlingswerk „Pictures“, wird
klar, dass man es hier mit einer Truppe zu tun hat, die kompromisslos
und selbstbewusst fern jeder Anbiederung an den Mainstream ihren eigenen
Weg verfolgt, und das noch dazu auf eine wirklich überzeugende Art und
Weise. Auf dem Programm steht sehr variantenreicher progressiver Rock
der alten Schule, der aber, und das ist das Schöne an der ganzen Sache,
in keinem Moment irgendwie altbacken klingt, sondern, ganz im Gegenteil,
einer erfrischend modernen Note ist.
Nun, eines kann man definitiv sagen, das sich musikalisch kurz und bündig Fassen ist nicht so das Ding von Mindspeak. Was aber in ihrem Fall durchaus positiv gemeint ist. Auf irgendwelche uninspirierten und ideenlosen Schnellschüsse vollkommen verzichtend, lässt die Wiener Band ihrer Musik bewusst alle Zeit zu wachsen und sich zu entwickeln. Als Inspiriationsquelle dürften der jungen Combo Gruppen wie die Progrock/-Metal-Götter Dream Theater gedient haben, denn wie auch die legendären amerikanischen Pioniere des anspruchsvollen und vertrackten Metals setzen Viktoria Simon (Gesang), Simon Nagy (Bass), Alex Clement (Gitarre), Gabo Lahrmann (Schlagzeug) und Christoph Kasparovsky (Keyboard), die fünf Köpfe hinter Mindspeak, auf einen etwas größer angelegten Musikentwurf.
Der vielschichtige Sound des Quintetts lässt sich vielleicht dieser Art am treffendsten beschreiben: fette und mächtige Gitarrenriffs, komplexe und dynamische Rhythmusarbeit, variantenreiche und vielschichtige Songstrukturen, bombastische Refrains, epische Melodiebögen, begnadet gespielte Solis, ständige Tempowechsel, spontane Brüche, lange, sich stetig aufbauende Instrumentalpassagen und, und, und - kurz, eine exakte und beeindruckend gut gelungene Deutung dessen, wofür der Begriff des modernen progressiven Metal bzw. Rock heutzutage steht.
Ihre musikalische Linie zeigt sich auch deswegen sehr gelungen, weil Mindspeak es im Vergleich zu manch anderen Bands aus diesem Bereich, die oftmals vor lauter Ambition das eigentliche Ziel aus den Augen verlieren, verstehen, ihren Ideenreichtum in eine verfolgbare Form zu gießen. Obwohl extrem viel passiert, verirrt man sich als Hörer nicht, sondern wird immer bei der Stange gehalten, in den lauteren und heftigeren Momenten ebenso, wie auch in den ruhigen und balladesk angehauchten.
Mit ihrem Erstlingswerk "Pictures„ legen Mindspeak auf jeden Fall weit mehr als nur eine Talentprobe ab. Denn die musikalische Qualität, welche die Wiener Combo an den Tag legt, ist dann doch eine über das gewöhnliche Maß hinausgehende. Man darf durchaus gespannt, wohin die Reise des Fünfers noch führen wird. (Album-Rezension von http://www.musicaustria.at)
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Labels: Austria, Progressive Rock
Montag, 2. Februar 2015
SoundDiary
SoundDiary überzeugen mit progressivem Songwriting, komplexen Arrangements, einem unverkennbaren Sound, sowie einer eigenständigen Klangatmosphäre.
Auf ihr Erstlingswerk „in_verse“ (2010), das vom Slam-Magazin (Peter Kaiser) mit den Worten „Labels spitzt die Ohren“ rezensiert wurde, folgt nun 2014 nach erfolgreicher Crowdfunding-Kampagne ihr zweites Album – „A Book In My Hand“.
Doch es verbirgt sich noch weit mehr hinter der gefälligen Oberfläche eines stimmigen Musikalbums, das auch durch gelungenes Crowd-Funding produziert und im Eigenverlag fairöffentlicht werden konnte:
Philosophische Fragestellungen zum Beispiel – und Reflexionen über das Verhältnis des Individuums zur Welt – in Gestalt einzelner Mitmenschen, gesellschaftlicher Gegebenheiten oder verinnerlichter Moralgebote, die Songtexte sprechen da für sich.
Ich in Beziehung UND unabhängig – dieser rote Faden ist das Konzept des Albums und zugleich wohl auch programmatisch für die Interessen der Bandmitglieder. Nicht nur, was kommunikative Publikumsberührung in Verbindung mit größtmöglicher künstlerischer Freiheit anbelangt, sondern gewiss auch in persönlich erlebten Versuchen, neue Formen zu entwickeln fürs Zusammensein der Gegensätze – mit einander, in der Welt – und – zwischen sich selbst! Aufbrüche ins Ungewisse…
Endlich wieder einmal, textlich wie musikalisch, ein Gesamtkunstwerk, dem man die emotionale Echtheit und das individuelle Engagement seiner Schöpfer_innen (!) abnehmen kann, möcht man lauthals aufjubeln. In Zeiten wie diesen, wo fast jede Neuerscheinung allzu affensichtlich aufs Arschloch des Marktes schielt, um sich sogleich in irgendeiner Pose zu verfieberzapferln zwecks ihres besseren Verkaufs. So erbrechenbar wie Fastfood, Fernsehen und jede andere Mainstream-Prostitution.
Hallelujah! Oder so. Jedenfalls wissen wir jetzt wieder, warum wir ein Konzeptalbum wie dieses lieben. Weil es uns auf eine handwerklich gut zubereitete Zauberreise mitnimmt – durch die wechselvollen Zustände und Zwischenwelten unseres Daseins. Weil wir uns in ihm wiederspiegeln, in unserem Kampf um die eigene Sinnstiftung, inmitten von Größenwahn, Niedertracht und Volksverhumpfung. Eben weil es etwas zu sagen hat – und das auch tut. Eine Message (jawohl), die Fragen und Antworten im Zwiegespräch mit sich selber belässt – und die einen so auch zum Selbstdenken der eigenen Welt anregt. Was ließe sich über ein Kunstwerk wohl Schöneres sagen? Lehnen wir uns also zurück in unsere Leben und genießen wir diese Erfahrung: “What counts and what matters can neither be said nor written, composed, performed or played.” (Album-Rezension von http://blog.radiofabrik.at/artarium)
Bandmitglieder:
Lukas Staudinger – vocals, guitars
Hannes Pichlmann – vocals, guitars, glockenspiel
Stefan Pichlmann – keyboards and programming
Martin Ratzka – bass
Clemens Langbauer – acoustic and e-drums
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Labels: Austria, Progressive Rock
Samstag, 31. Januar 2015
Midriff
Harte Riffs, knallende Drums, donnernde Basslinien, eine raue Stimme und
große Melodien lassen kaum einen Musikbegeisterten kalt. MIDRIFF
servieren harten amerikanischen Rock, garniert mit der einen oder
anderen Powerballade, welche nicht nur zum Headbangen, sondern auch zum
Mitsingen einlädt.
Live überzeugt das Powertrio mit ungewöhnlicher
Rollenverteilung – der Sänger sitzt hinter dem Schlagzeug – durch eine
energiegeladene und kraftvolle Bühnenperformance.
Im April 2014 erstmals auf Europatour im Nightliner mit Napalm Records Artist SERENITY auf deren War of Ages over Europa Part II Tour, sammeln MIDRIFF wertvolle Erfahrung auf Tour und wissen, jeden Abend das Publikum standesgemäß anzuheizen, und dermaßen ins Schwitzen zu bringen, dass die Crowd für den Headliner schon bestens angewärmt ist. Mehr als 150 Liveshows in knapp zwei Jahren machen MIDRIFF zu einem echten Liveerlebnis und zeigt, dass es eigentlich nur einen sinnvollen Weg gibt, Rock&Roll zu leben – auf der Straße und in verschwitzen Clubs.
Ihr erstes Lebenszeichen gaben Sänger/Drummer Paul und die beiden Brüder Jeremy und Joshua, allesamt aus dem kleinen Dorf Langkampfen, Tirol (Österreich) stammend, im April 2010 mit ihrer selbstproduzierten, fünf Songs umfassenden EP Grassman’s Cottage, welche in Fachmagazinen durchgehend auf gute Resonanzen stieß. Zahlreiche Konzerte im Westen Österreichs folgten, woraufhin die Jungs im Dezember 2011 ihr erstes Musikvideo zu „Pumping Iron“ mit Martin Wildauer, Austria’s Strongest Man, als Stargast veröffentlichten.
Nach unzähligen Livegigs in Österreich, Deutschland und Italien ging es im April 2012 für einige Unplugged Gigs nach England. Die Bemühungen des Trios wurden sobald mit Endorsementdeals bei Murat Diril Cymbals, Curt Mangan Strings und Archetype Apparel belohnt und sie wurden ins Catapult Promotion Booking Roster aufgenommen. Nach einem guten Jahr Arbeit im eigenen Studio präsentierten die Jungs im Mai 2012 den Titeltrack des neuen Albums als Video auf dem US-Youtube Channel BlankTV. Das lang erwartete Fulllenght Album Broken Dreams wurde am 2. Juni 2012 via office4music veröffentlicht und steht auf iTunes und Amazon zum Download sowie als Hardcopy zum Verkauf. Nach Konzerten in Österreich, Deutschland, Italien und England waren MIDRIFF im Sommer 2012 auf einigen international besetzten Festivals zu sehen, u.a. als einer der Acts am Rock im Ring Festival in Italien neben The Subways und Hardcore Superstar.
Inspiration für ihre Songs und Texte holen sich Paul, Jeremy und Joshua in ganz alltäglichen Situationen, wie sie immer und überall zu finden sind, und verpacken diese in kurze, jedoch umso aussagekräftigere Geschichten, wie etwa Songs wie Weekend Rocker, Pumping Iron oder auch Grassman’s Cottage zeigen. Dass die Jungs auch „leise“ so richtig rocken, haben sie bereits bei einer Vielzahl von Unplugged Gigs unter Beweis gestellt. Die Gitarrenriffs der Band entstehen teils auf der Akustikgitarre, so liegt es nahe, die Songs auch in “Urform” zu performen. Am 5. Dezember 2012 erschien daher der dritte Studiooutput von MIDRIFF – Blackout heißt die Platte. Für diese sechs Songs umfassende EP pickten sich die drei Tiroler ein paar ihrer Lieblingssongs aus ihren beiden Tonträgern und nahmen sie kurzerhand live, nur mit zwei akustischen Gitarren, Cajon und Gesang im eigenen Studio auf. Unplugged, roh und back to the roots!
Midriff sind:
Paul Henzinger – Gesang & SchlagzeugJoshua Lentner – Gitarre
Jeremy Lentner – Bass
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Sonntag, 26. Januar 2014
.sPout.
.sPout. war eine österreichische Crossover-Band aus Wolfsberg (Kärnten).
Die Band wurde 1998 vom Sänger und Gitarristen Aaron Schüssler gegründet, als er in seiner Wohnung die ersten Songs mit dem PC aufnahm. Mit den beendeten Aufnahmen konnte er sich auf die Suche nach den Musikern machen. Im Juli 2006 stieg Gitarrist und Songwriter René Juri zugunsten seines Studiums aus der Band aus, nachdem schon DJ Jookie (Mario Frajuk) im März die Band nach fünf Jahren Mitgliedschaft verlassen hatte. Unter anderem spielte die Band im Vorprogramm von Machine Head (Wien), Life of Agony (Wien), Die Happy (Rock am Bach) und den H-Blockx (Donauinselfest). Außerdem gab es bereits eigene Tourneen durch Großbritannien, Deutschland, Österreich und Italien sowie einen Auftritt auf der Popkomm 2003 in Köln und den zweiten Platz beim Yamaha Band Contest in Wien.
Das letzte Album „We’re Going Straight to Hell“ erschien am 20. April 2007 erneut auf dem bandeigenen Label ruff.tunes records (im Vertrieb von edel).
2009 verließ der Bassist Manfred Sattler die Band und wurde nach einigen Monaten durch David Schwarz ersetzt.
Im Jänner 2012 gab die Band bekannt, dass sie sich auflösen wird.
Diskografie:
This is the Answer (1998)
Matter of Fact (1999)
Do You Wanna Dance? (2001)
The Ultimate Love Connection / T.U.L.C. (2002)
SickSong special Single Edition (2003)
We Brake for Nobody (2005)
Drift special Single Edition (2005)
We’re Goin’ Straight To Hell (2007)
Nach ihrer Auflösung hat die Band ihre komplette Diskografie auf ihrer Webseite zum kostenfreien Download freigegeben.
http://www.spout.biz
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Labels: Austria, Crossover, Free Download









