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Sonntag, 13. August 2017

Kymberley Kennedy

“If Portishead and Massive Attack got together with BANKS and Ella Eyre, THIS is what their trippy, wayward kids would sound like!” “I Need Your Lovin’”, a cover of “Everybody’s Gotta Learn Sometime” by The Korgis. Throbbing basslines, reversed vocals and gentle percussion coupled with yearning vocals make for a sultry version of the Korgis classic which has since been met with approval from James Warren, the writer of the original song.

Dienstag, 1. Mai 2012

Isgaard

Isgaard Marke ist eine klassisch ausgebildete deutsche Sängerin, die in ihrer Musik Klassik und Pop verbindet.


Gut vier Jahre sind ins Land gegangen, seit die deutsche Sängerin Isgaard ihr letztes Album „Wooden Houses“ veröffentlichte. In der Zwischenzeit ist sie aber keineswegs untätig gewesen, hat sie doch zusammen mit dem Elektronikduo Rainbow Serpent das wunderbare Album „Stranger“ und mit dem in England lebenden Curfew das tolle Album „The Trip“ unter dem Namen CMI (Curfew Meets Isgaard) herausgebracht.
In 2012 ist es aber mal wieder an der Zeit, Solopfade zu beschreiten und so hat sie zusammen mit Jens Lück (er ist unter anderem Musikproduzent und hat alle Alben der deutschen Artrockband Sylvan produziert und gemixt) ihr mittlerweile viertes Soloalbum mit dem Titel „Playing God“ eingespielt.


Das Album ist getragen von ihrer Engelsgleichen Stimme, die auch ihr Markenzeichen ist.
Neben Jens Lück (Schlagzeug, Perkussion, Keyboards, FX-Gitarre und Backgroundgesang) wirken der von der Band Sylvan bekannte Gitarrist Jan Petersen (E- und Akustikgitarre), Katja Flintsch (Violine, Viola), Annika Stolze (Violinencello), Volker Kuinke (Flöte, Bass Recorder, Alto Recorder) und Joachim Schlüter (Slidegitarre) mit.
Das Album, das größtenteils zwischen Oktober 2011 und Januar 2012 aufgenommen wurde, heißt „Playing God“ und bietet 11 Songs, die wie musikalische Geschichten sind; Geschichten, die mal plakativ, mal leise und voller Zartheit sind und bei denen es immer wieder Dinge „zwischen den Zeilen“ zu entdecken gibt. Einige Songs sind deutlich intimer als viele Songs des Vorgängeralbums und Isgaards Gesang klingt zerbrechlich, fast verletzlich und direkt, flüstert dem Hörer ins Ohr.
Die Songs stammen alle aus der Feder von Jens Lück und Isgaard. Sie weisen eine melancholische und unter die Haut gehende Note auf. So beginnt die CD gleich mit dem Stück „Northern Lights“, das wie ein Intro ins Album weist, mit Streichern zu denen dann Isgaard’s Gesang einsetzt, was sehr orchestral und erhaben klingt. So stelle ich mir auch einen Soundtrack vor. Dann folgt der nicht minder intensive Titeltrack, bei dem Isgaard eine wundervolle Melodie singt, die sich im Hirn festsaugt. Diese sanfte Midtemponummer lässt Ruhe beim Hörer aufkommen und versetzt ihn in eine wohlige Stimmung. Sehr schön ist auch das lang gezogene Gitarrenmotiv, das Jan im Hintergrund spielt.
Mit Piano und Geige startet die zarte und verträumte Nummer „Failing“, bei der Isgaard so unglaublich zerbrechlich klingt. Durch diese Art zu singen schiebt sich das Lied und ihre Stimme direkt unter die Haut. Mit einem Knistern, so wie bei einer Vinylschallplatte und einem Sound wie bei einer Spieluhr, beginnt dann die Downtemponummer „Golden Dust“, bei der sowohl der sehr akzentuierte Bass, wie auch die Gitarren und die fast weinerlich klingende Geige die markanten Punkte setzen.
„Teardrops“ setzt sich ein wenig von den Stücken ab, da es einen tollen Rhythmus aufweist und darüber hinaus durch die Art des Gitarrenspiels Bond-Flair versprüht. Stilistisch würde ich diesen Song zwischen Bond-Song und Peter Gabriel einordnen. Isgaard schafft es auf dem Album den Hörer durch ihre intensive und eindringlich/zerbrechliche Art zu fesseln. Die wunderbaren Melodien tun ihr Übriges.
Isgaard ist mit „Playing Gods“ ein sehr guter Nachfolger ihres 2008’er Werkes „Wooden Houses“ gelungen, dessen Songs unter die Haut gehen. Sehr verträumt, romantisch, intensiv aber auch zerbrechlich wirken die einzelnen Stücke, in denen Isgaard ihre Geschichten erzählt. Ein wunderbares Werk, das ich sehr empfehlen kann.

Diskografie:
2003: Golden Key
2004: Secret Gaarden
2008: Wooden Houses
2012: Playing God

Dienstag, 27. März 2012

Memories Of Machines

“Stories
Come out of other stories
Lead to other stories
New memories of machines”


Nichts weniger als eine neue "Supergroup" des Artrock:
Als ob Tim Bowness (No-Man) und Giancarlo Erra (Nosound) nicht genug wären, haben sich die beiden Unterstützung von keinen Geringeren als Peter Hammill (Gitarre; Van Der Graaf Generator), Colin Edwin (Kontrabass; Porcupine Tree), Robert Fripp ("Soundscapes"; King Crimson), Steven Wilson (Gitarre, Keyboards; Porcupine Tree, No-Man etc.), Julianne Regan (Gesang; All About Eve), Jim Matheos (Gitarre; Fates Warning, OSI), Marianne de Chastelaine (Cello; u.a. Heather Nova) und Ricard Huxflux Nettermalm (Schlagzeug; Paatos) geholt.
Mit ihrer Hilfe ist eines jener kostbaren Alben entstanden, an die man sich noch viele Winter später gerne erinnern wird.


Das Meisterwerk "Warm Winter" wurde von Steven Wilson auch gemixt.
Das Mastering stammt von Jon Astley (The Who, Led Zeppelin, Tori Amos).
Der Sound ist kristallin, das Material anbetungswürdig.
Auf "Before We Fall" erinnert Mrs. Regan an die große Clare Torry, das warme Cello verzaubert "Beautiful Songs You Should Know" und das Gitarrensolo des Titelstücks beweist, dass man auch auf getragene, ruhige Musik wegfliegen kann. Über all dem schwebt Tim Bowness zarte, streichelnde Stimme.
"Warm Winter" ist für Prog und Artrock Fans das, was es für Hardrocker bedeuten würde, hätten Deep Purple, Rainbow und Whitesnake gemeinsam ein starkes Album aufgenommen.


Freitag, 9. März 2012

Steve Hogarth & Richard Barbieri

Gekannt haben sich die beiden schon länger. Japan, die New-Wave-Pioniere, bei denen Richard Barbieri einst aktiv war, übten Einfluss auf Steve Hogarth aus. Der wiederum ist Sänger von Marillion, die 2001 einige Konzerte mit Porcupine Tree spielten, jener Progrock-Band, in welcher Richard Barbieri seit 1993 aktiv ist. In einem nächsten Schritt lud Hogarth den Keyboarder und Komponisten ein, auf seinem Soloalbum mitzuwirken.
Und schließlich stellte Barbieri die Möglichkeit einer Zusammenarbeit in den Raum. Im vergangenen Jahr Jahr fand sich die nötige Zeit, das Ergebnis lautet "Not The Weapon But The Hand".

 
Verwirrend? Nur auf den ersten Blick.
Eine musikalisch gewachsene Freundschaft, so könnte man es vielleicht nennen. Die beiden verstehen sich. Barbieri lieferte die Instrumental-Vorlagen ab, Hogarth verinnerlichte sie. Was dabei herauskam, könnte Anhängern von Porcupine Tree und Marillion gefallen. Muss aber nicht.
Denn mit Rock hat das Projekt nur bedingt zu tun. "Not The Weapon But The Hand" ist eine leise Platte. Möglich, dass genau deswegen der ein oder andere genau hinhört. Die Stimmung zwischen Träumen und Frösteln intensiver wahrnimmt als im musikalischen Alltag. Die natürlichen Instrumente nehmen Gastrollen ein, selbst wenn sie mit Leuten wie Danny Thompson (Kontrabass) oder Chris Maitland (Schlagzeug) durchaus prominent besetzt sind. Der federnde Puls von "Naked" oder der sich in den Vordergrund spielende Refrain von "Only Love Will Make You Free" bilden die Ausnahme.
Ambient, Klanglandschaften, strukturelle Freiheit, das sind dominierende Begrifflichkeiten.
"Es ist nicht die Waffe, welche den Schaden anrichtet. Es ist derjenige, in dessen Händen sie liegt", so die Aussage hinter dem Titel. Es geht um Liebe und Angst, um Gedanken, die sich in der Weite des Universums verlieren. Richard Barbieri und Steve Hogarth malen Bilder, in denen sich Gefühlswelten nicht nur spiegeln, sondern auch auf ihre Daseinsberechtigung pochen. Ein Erlebnis, das fordert, ohne zu überfordern. Oder, um es mit einer Abwandlung des Titels auszudrücken: "Es sind nicht die Töne, welche eine Emotion erzeugen. Es sind diejenigen, in deren Händen sie liegen."

Den Bonus Song "Intergalactic" kann man hier gratis runterladen.


weiter lesen: http://web.de/magazine/unterhaltung/musik/cd-kritiken/14877084-steve-hogarth-richard-barbieri-not-the-weapon-but-the-hand.html#.A1000145

weiter lesen: http://web.de/magazine/unterhaltung/musik/cd-kritiken/14877084-steve-hogarth-richard-barbieri-not-the-weapon-but-the-hand.html#.A1000145

Slow Electric

Slow Electric ist der Name des Projekts, das die britischen Musiker Tim Bowness und Peter Chilvers zusammen mit dem estonischen Jazz-Duo UMA, Robert Jürjendal und Aleksei Saks, für das Estonian Jazz Festival 2010 ins Leben gerufen haben.
Aus dem einmaligen Projekt ist 2011 ein Album entstanden, basierend auf den Live-Aufnahmen des Festivals.


Sänger Tim Bowness ist vor allem als ein Teil von No-Man bekannt geworden, dem Projekt, dass er über lange Zeit zusammen mit Steve Wilson (Porcupine Tree) betrieb.
Peter Chilvers kennt man als musikalischen Partner von Brian Eno, auch auf dessen hochgelobten letzten Album „Drums Between The Bells“ hat er Keyboards und Synthesizer beigesteuert.
UMA sind ein fester Bestandteil der estischen und europäischen Musikszene und stehen durch ihre Besetzung mit Gitarre und Trompete für einen gänzlich eigenen Klangentwurf.

Für das Album konnte außerdem Tony Levin an Bass und Chapman Stick gewonnen werden.
Levin ist King Crimson Mitglied und hat als Sideman schon mit unzähligen Legenden wie Peter Gabriel, Paul Simon oder John Lennon gearbeitet.

Gemischt wurde das Album in Zürich von Andi Pupato, der sonst als Perkussionist von Nik Bärtsch´s Ronin die Jazz-Welt begeistert.

Eine Menge renommierter Namen also, die Summe der Einzelteile wäre bei Slow Electric alleine schon sehr hoch. Trotzdem entsteht hier etwas neues, sehr homogenes: Ein Hybrid aus Ambient, Jazz, Electronic, Progressive und Pop mit Melodie, Groove und fantastischen Improvisationen.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Dark Matters

The first musical creation of Dark Matters came into life with the release of the first single "The Quest Of A Dream".
It was only the beginning of a journey, a journey into strong down-tempo cuts, deep beat-ballads and mind-blowing vocals. Though the identity of the Dark Matters moniker remains unveiled, there’s one thing about the project that is no secret. They’re responsible for 11 hauntingly beautiful vocal productions, each and every single one shining a different and unique light on music.


You can find them on their debut album "Fallen Feathers", an album built around the powerful beat of EDM, stepping away from the maddening crowds but focusing on musical synergy.
Powerful songwriting, poetic lyrics, a myriad of genres melting and all tracks mesmerizing jewels that deserve time to be listened to.
Anything from piano ballads to chill-out and soulful down-tempo. From dawn’s first ray of sun to the deep, dark pitch-black layers of night, "Fallen Feathers" will take you on a trip to wherever you choose to go.
Working together with gifted vocalists such as Ana Criado, Neev Kennedy, Cathy Burthon, Benjamin Winter, Tre Sheppard, Carol van Dyk, Jessie Morgan and Denise Rivera, resulted in eleven sensitive, seductive and original tracks of outstanding quality. "Fallen Feathers" is an album that truly gets under your skin.